HLA strebt Rezertifizierung als Umweltschule in Europa an

Für den Projektzeitraum 2016 bis 2019 bewirbt sich die Handelslehranstalt wieder darum, Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21 Schule zu werden. Das Umweltteam der HLA sowie die Schüler- und Lehrerschaft werden diesmal in den Handlungsfeldern Klimawandel/Energie und Klimaschutz sowie Gesundheit durch Engagement und gemeinsam entwickelte Maßnahmen versuchen die HLA auf Ihrem Weg zur Umweltschule weiterzuentwickeln.

Hier die beiden Handlungsfelder im Detail:

1. Handlungsfeld

Gesundheit

Erstellen eines Gesundheitskonzeptes/Gesundheitsmanagements als ständiger Verbesserungsprozess für ALLE Gruppen (Schüler, Lehrer, Angestellte) der Handelslehranstalt. Ziel ist die Schaffung und Gestaltung motivierender, gesundheitsfördernder Lern- und Arbeitsbedingungen sowie eines "Gesundheitsbewusstseins".

2. Handlungsfeld

Klimawandel/Energie/Klimaschutz - Energiesparen an der Handelslehranstalt Hameln:

Die Schüler sollen Energiesparpotentiale an der HLA aufdecken und alternative energiesparende Maßnahmen entwickeln. Dies soll sowohl vor ökonomischem als auch ökologischem Hintergrund geschehen. Das in der Schule erlernte, sollen die Schüler dann Zuhause anwenden und als Multiplikatoren weitertragen.

Verleihung der Auszeichnung Umweltschule in Europa

Für das besondere Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der Schulwelt wurde die Auszeichnung Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21- Schule   an die Handelslehranstalt Hameln verliehen.

Die Feier fand am 22.09.2016 in der Renataschule in Hildesheim statt, wo Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Auszeichnungen an 48 Schulen verlieh.

Auch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer begrüßte und beglückwünschte die Schulen zu ihrer Auszeichnung: „Wie Sie alle, sind auch die Stadt Hildesheim und ich ganz persönlich sehr daran interessiert, dass die Welt für die nächsten Generationen noch lebenswert ist. Ein nachhaltiger, schonender Umgang mit der Umwelt ist dafür unabdingbare Voraussetzung. Daher ist es besonders wichtig, neue Ideen zu entwickeln und auch umzusetzen!“

Die Handelslehranstalt Hameln wurde für die Bearbeitung der Handlungsfelder Fairtrade sowie Abfall und Recycling im Projektzeitraum 2014 bis 2016 ausgezeichnet.

Hauptziel des Handlungsfeldes Fairtrade war es zum Beispiel, den Fairtrade-Gedanken an der HLA und damit im Bewusstsein der Schüler sowie der Lehrer zu verankern.

Dieses Ziel wurde durch verschiedene Aktionen sowie durch die Integration des Themas Fairtrade in die Curricula der verschiedenen Schulformen erreicht.

Zum Beispiel läuft im Bereich Einzelhandel der Berufsschule bereits zum dritten Mal das Projekt „Fairer Handel – Was ist das eigentlich?“ im Rahmen der Fairen Wochen.

Hier werben Auszubildende im Lebensmitteleinzelhandel für den Kauf von fair gehandelten Produkten. Sie stellen die breite Produktpalette fair gehandelter Produkte vor, die in Supermärkten und Discountern zu kaufen sind, wie zum Beispiel die Fairtrade-Verkaufsschlager Kaffee, Saft, Schokolade, Tee und Bananen.

Auch klären die Auszubildenden die Kunden über den Fairen Handel auf, da nicht jeder weiß, was Fairer Handel bedeutet bzw. es ihn überhaupt gibt.

Nachfolgend finden Sie einen Link zu einem aktuellen Radiointerview mit Kathrin Schaper, Leiterin des Zweiges Einzelhandel und des aktuellen Projektes Faire Wochen.

http://listen.radio-aktiv.de/beitraghoeren.php?id=23275

Zudem wurde das Thema Fairtrade im Rahmen des DECA-Projektes (Internationales Marketingprojekt für die Sekundarstufe II. ) der 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft aufgegriffen.

Auch die Lehrer der Handelslehranstalt haben sich mit dem Thema Fairtrade auseinandergesetzt und trinken nur noch biologisch angebauten und fair gehandelten Kaffee im Lehrerzimmer.

Im Projektzeitraum 2016 – 2019 wird sich die Handelslehranstalt wieder mit zwei neuen spannenden Handlungsfeldern beschäftigen, um hoffentlich am Ende erneut ausgezeichnet zu werden.