Eröffnung der Wanderausstellung „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“

In ganz Europa sind in der Politik derzeit rechte Tendenzen auszumachen, weltweit gibt es immer mehr extremistische Entwicklungen. Die Fachgruppe Politik hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren, denn nur informierte Menschen können sich sinnvoll gegen extremistische Versuchungen abgrenzen und Trends entgegenwirken.

Um diesen Anspruch gerecht zu werden, wird in der Zeit vom 14.05.2018 bis 06.06.2018 die Wanderausstellung des Nds. Verfassungsschutzes „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ präsentiert.

Die Ausstellung wurde am 14.05.2018 um 15.00 Uhr offiziell im Forum der HLA eröffnet. Nach einer Begrüßung von Herrn Strahler (Schulleiter) und Herrn Torsten Schulte (stv. Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont) hat Dr. Sven Schönfelder (Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport) eine Eröffnungsrede zur Ausstellung gehalten.

In seiner Rede hat Herr Dr. Schönfelder die Bedeutung des Internets für Rechtsextremisten, um mit rechten Parolen Stimmung zu machen, angesprochen. Vorurteile und Fremdheitsgefühle, insbesondere junger Menschen, könnten so dazu führen, dass diese auf ihrer Identitätssuche auf Abwege geraten, die sie von den demokratischen Werten einer freiheitlichen Gesellschaft entfernten. Daher seien die Wachsamkeit von Staat und Zivilgesellschaft sowie die Kenntnis über die Ideologie des Rechtsextremismus heute wichtiger denn je.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Schulband der HLA begleitet.

Im Anschluss an die Veranstaltung bestand für die Kollegen/-innen und die Gäste die Möglichkeit, die Wanderausstellung zu besuchen bzw. an einer Führung durch die Ausstellung teilzunehmen, die von Mitarbeitern des Verfassungsschutzes angeboten wurde.

Die Ausstellung wird durch eine Lehrerfortbildung, ein Theaterprojekt des Theaters Scheselong, Führungen am Bückeberg, einen Vortrag von Herrn Gelderbom zu dem Thema „Hamelns Weg in den NS 1932 bis 1934“ und einen Bericht eines Aussteigers aus der Szene ergänzt.

Insgesamt werden ca. 650 Schüler/-innen der HLA mit der Ausstellung erreicht, die sich ein realistisches Bild über die derzeitigen Aktivitäten der rechtsextremen Szene machen können.