HLA goes USA - amazing

© HLA-Hameln

Seit 2012 nimmt die HLA jedes Jahr am amerikanischen DECA-Marketing-Projekt teil. Im Rahmen dieses Projekts fuhren sieben Schülerinnen und Schüler aus dem 13. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums gemeinsam mit einer Schülergruppe der BBS Am Pottgraben aus Osnabrück vom 14.11. bis zum 24.11.2018 in die USA und nahmen am DECA-Powertrip teil.

Wir reisten zuerst nach Washington, wo u. a. das Weiße Haus, das Capitol und das Lincoln Memorial besichtigt wurden.

Per Shuttle fuhren wir weiter nach Baltimore, wo die DECA-Conference stattfand. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung berichtete u. a. der amerikaweit bekannte Abenteurer, Keynote-Speaker und Selfmade-Man John Beede über seine eigenen Erfahrungen bei der Besteigung der seven summits, den sieben höchsten Bergen jedes Kontinents. Anschaulich verglich er seine Erfahrungen mit dem Einstieg in das Studien- und Berufsleben und die Karriereplanung - Themen, die für die Zielgruppe des DECA-Powertrips nach ihrem Schulabschluss unmittelbar relevant sein werden. Neben unserer deutschen Delegation nahmen insgesamt über 1.000 Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung in Baltimore teil.

Das umfangreiche Workshop-Angebot des dreitägigen DECA-Powertrips stand unter den Mottos „prepare for college & careers“, „learn from international keynotes“ oder „build your own leadership network“. Alle Teilnehmer waren aufgefordert entsprechend ihres eigenen Interessen-Portfolios an acht Workshops teilzunehmen. Der Abschluss des Powertrips fand im National Aquarium von Baltimore statt, einem riesigen Süß- und Meerwasseraquarium. Hier hatten die Veranstalter ein buntes Programm aus Rundgängen, School’ s-Out-Party und Candy-Buffet organisiert.

Anschließend ging es zum touristischen Höhepunkt der Reise, dem dreitägigen Aufenthalt im Big Apple. New York - eine Stadt der Superlative, Mittelmaß kennt man hier nicht. Neben der obligatorischen Fahrt auf das Empire State Building, dem Besuch des Ground Zero und des Freedom Towers (One World Trade Center) begaben wir uns auf einem ausgedehnten Fußmarsch zur Wall Street, dem finanziellen Zentrum New Yorks und anschließend per Fähre nach Staten Island, um der Freiheitsstatue unsere touristische Aufwartung zu machen. Neben umfangreichem Sightseeing wurde das ein oder andere Shopping Erfolgserlebnis gefeiert, denn die Einzelhändler lockten im Vorfeld auf den Black Friday bereits mit hohen Preisnachlässen.

Typisch amerikanisch, mit dem Greyhound Bus, verließen wir New York und reisten weiter nach Philadelphia, unserem letzten Highlight der USA-Reise. Diese Stadt ist die vielleicht geschichtsträchtigste Stadt Amerikas, denn hier wurde 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet. Zudem ist in Philli, wie die Einheimischen ihre Stadt liebevoll nennen, die Liberty Bell beheimatet, das amerikanische Symbol für Frieden und Freiheit.

Am folgenden Morgen besuchten wir die älteste Thanksgiving-Parade der USA. Bei strahlendem Sonnenschein hatte uns ein Temperatursturz morgens eisige -10 Grad Celsius beschert. Doch getreu dem Motto „es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“ trotzen wir auch dieser Herausforderung. Abgerundet wurde der letzte Tag mit einem traditionellen Thanksgiving-Dinner bestehend aus Truthahn mit Cranberry Sauce. Am kommenden Tag mussten wir dann leider die Rückreise nach Deutschland antreten.

Überwältigt von vielfältigen kulturellen und touristischen Eindrücken, bekamen die Schülerinnen und Schüler viele wertvolle Informationen für ihren Berufseinstieg und die Karriereplanung geliefert. Das Fazit der Osnabrücker-Hamelner-Schülerteams, das in der Zeit zu einer echten Gruppe zusammenwuchs, lautete am Ende einmütig: „Wir sind sehr dankbar, dass die Schulen uns diese eindrucksvolle Reise ermöglicht haben.“

 

Autoren: Kai Sundmacher, Lukas Ting und SÜ