Frankfurt am Main – Bankenmetropole Europas

Die angehenden Bankkaufleute der BA 17b in Begleitung von Herrn Kiso und Frau Baumeister-Schwab bereisten vom 7. bis 10. Mai die Bankenmetropole Frankfurt am Main.

Nach Bezug unserer Unterkunft, die in unmittelbarer Bahnhofsnähe gelegen war, führte uns der (Fuß-) Weg durch die für Frankfurt bekannten Szeneviertel zur EZB. Das besondere Gebäude zog uns schon von außen in den Bann. Nach den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und ausgestattet mit Besucherausweisen hörten wir zusammen mit Masterstudenten der Universität Navarra aus Spanien eine sog. „Tailored Lecture“ in englischer Sprache. Das Thema lautete „The extension of the mandat of the central banks: the case of the ECB“, Advisor. Directorate General Legal Services, Mr Inigo Arruga Oleaga. Ein weiterer Fachvortag schloss sich an. Höhepunkt des Besuches der EZB war eine persönliche Führung durch das Gebäude von Dr. Wolfgang Modery, der eine volkswirtschaftliche Abteilung in der EZB leitet. Die ehemalige Frankfurter Großmarkthalle wird in einem Gesamtbauwerk mit dem neuen Tower der EZB auf beeindruckende Weise zusammengeführt. Ein architektonisches Meisterwerk, wie wir fanden. Der erste Tag klang mit einem Besuch in Sachsenhausen bei Äppelwoi, Frankfurter Grüner Soße und anderen lokalen Spezialitäten gesellig aus.

Am zweiten Tag stand der Besuch der Hauptversammlung der Deutschen Börse in der Jahrhunderthalle auf dem Programm. Wir durften mit unseren Besucherkarten an einer typischen Hauptversammlung teilnehmen. Außerdem wurde über das abgelaufene Geschäftsjahr informiert und ein Ausblick auf 2019 gegeben, insbesondere vor dem Hintergrund großer personeller Veränderungen. Das Vorwissen aus einem im Unterricht gehaltenen Referat war dabei hilfreich. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, er wurde zur Erkundung der Innenstadt und zum Shoppen genutzt.

 Am dritten Tag planten wir eine dreistündige, durch den ADFC geführte Radtour rund um Frankfurt. Diese musste wetterbedingt auf 2 Stunden verkürzt werden. Einen Eindruck von den Randzonen Frankfurts bekamen wir trotzdem. Ein gemeinsames Abendessen rundete den Tag kulinarisch ab. In Alt-Sachsenhausen wurde per Public Viewing das spannende Halbfinale der Europa League im Fußball, Chelsea gegen Frankfurt verfolgt.

Einig waren wir uns, dass es eine gelungene Klassenfahrt war, wenngleich sich der Charme Frankfurts nicht allen gleichermaßen erschloss. Europa ist im Stadtbild und in den vielfältigen Begegnungen auf positive Weise spürbar geworden.

 

Autoren: BA, KI