Jahrgangsfahrt IK19 nach Miedzyzdroje      

© HLA-Hameln 2019

Bereits zwei Wochen nach der Einschulung startete die Unterstufe der Industrie eine Jahrgangsfahrt nach Polen. Am Abend des 29. August 2019 machten sich die drei Klassen der angehenden Industriekaufleute der HLA Hameln und drei Lehrkräfte auf den Weg in das an der Ostsee gelegene Miedzyzdroje/Polen.

Als das Ziel nach neun Stunden Busfahrt erreicht wurde, konnten die ersten Zimmer bezogen werden, und nachfolgend wurde uns ein polnisches Frühstück serviert. Zusammen wurde uns dann der Urlaubsort gezeigt, und das vielfältige Restaurantangebot der Strandpromenade ließ beinahe keine Wünsche offen. Der erste Kontakt mit den Wechselstuben und dem polnischen Geld machte die große Kaufkraft des Euro sichtbar: ein halber Liter Cola kostete in einem Restaurant 6 Zloty (1,50 €) und in Deutschland ca. 4 €. Nachdem sich alle wieder am Hotel getroffen hatten, reisten wir mit dem Bus und der Fähre nach Swinemünde. Dort besuchten wir einen grenznahen polnischen Markt unter dem Aspekt der Produktpiraterie und Plagiatsproblematik. Zurück ging es anschließend jedoch auf dem schnelleren Weg mit dem Zug. Das gemeinsame Abendessen, innerhalb der einzelnen Klassen, in einem der nahegelegenen Lokale rundete den Abend gelungen ab.

Am Samstagmorgen gab es nach dem Frühstück eine Besprechung, in der unter anderem auch die Teammitglieder für die Strandolympiade gelost wurden und bekannt gegeben wurde, wie die erste Disziplin „Der Olympische Geist“ bewertet wird. Nach einer Stunde Teamvorbereitung (Gestaltung des Namens, Schlachtruf, usw.) ging es geschlossen zum Strand, an dem wir uns als erstes mit Handtüchern und unserem Volleyballfeld ausbreiteten. Den ganzen Tag an der frischen Ostseeluft bei sommerlichen 30 Grad zu verbringen machte uns alle müde und somit endete der Tag mit Freizeit, die sehr unterschiedlich genutzt wurde. Während die einen früh schlafen gingen, hieß es jedoch für die Vielzahl der Industriekaufleute, die nächtlichen polnischen Lokale zu besuchen. Dadurch wurde der Kontakt zwischen uns und den polnischen Einwohnern, teilweise auch durch englische Gespräche, aufgebaut.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen beendeten wir die Strandolympiade mit der letzten Disziplin: dem Bau einer Sandburg. Den Strand mussten wir nach unserer letzten Disziplin frühzeitig verlassen, da ein aufkommendes Unwetter den Aufenthalt am Strand nicht möglich machte. Da es ja unser aller Wochenende war, sollten wir uns am Sonntag auch ein wenig erholen können. Einige nutzten den SPA-Bereich des Hotels, andere ruhten sich auf ihren Zimmern aus. Am Abend wurden die Sieger der Olympiade bekannt gegeben und beglückwünscht. Sieger war das Team „no. 1“, welches durch eine abgehobene Siegessicherheit das Turnier bestritt und am Ende dafür bestätigt wurde. Der zweite Platz ging an die „Bandenos“, die trotz „peace and chill“ auch Erfolge verzeichnen konnten. Gefolgt von „BB“, deren Haare einen auffallenden und ablenkenden Lila-Ton aufwiesen, auf Platz drei. Platz vier, fünf und sechs gingen an die „Hasis“, die „Turtels“ und „2b“. Doch der größte Erfolg zeigte sich durch den jeweiligen Teamgeist und das Fairplay untereinander.

Am Montag freuten sich alle zeitgerecht nach Zuhause zu kommen, schauten jedoch auf ein Wochenende zurück, welches alle näher zusammengebracht hat. Um 18:30 Uhr, nach 9 Stunden und gefühlten zehn Pausen, landeten alle gesund und munter in Hameln am Stockhof, um von unseren Angehörigen in Empfang genommen zu werden und gestärkt in die kommende Arbeitswoche in die Betriebe zu gehen.

Wir danken an dieser Stelle unserer Klassenlehrerin Frau Lüthe und dem Klassenlehrer Herrn Kramer sowie Herrn Langenstein, die mit uns diese gelungene Fahrt organisierten und durchführten.

 

Autoren: LT, KM, LN