Projekttag „Fluchtpunkte“

© HLA-Hameln 2020

Am 17.09.20 setzten sich zwei Klassen des BGW19 einen Tag lang mit dem Thema „Flucht aus, in und nach Deutschland“ auseinandergesetzt. Dabei wurden sowohl die historische Dimension wie zum Beispiel die Flüchtlingsströme nach Ende des 2. Weltkrieges als auch die aktuelle Dimension wie die Lage in den Mittelmeerländern und aktuelle Flüchtlingsströme diskutiert. In diesem Zusammenhang wurden auch die rechtlichen und politischen Hintergründe der derzeitigen Asylverfahren beleuchtet.´

 Ein Zeitzeuge berichtete eindringlich und ergreifend von seiner politischen Verfolgung Misshandlung in der DDR und seinem Freikauf aus dem Stasigefängnis durch die BRD.

In der anschließenden lebhaften Podiumsdiskussion mit Suna Baris, der Integrationsbeauftragten der Stadt Hameln, und Silvia Bühte vom Bündnis „Bunt statt braun“ und Vanessa Trane von der Hamelner Flüchtlingshilfe ACKH, ging es schließlich um die Integration von Flüchtlingen der Gegenwart.

Hier einige Äußerungen von teilnehmenden Schülerinnen und Schülern:

„Der Fakten- und Zahlencheck am Anfang war sehr informativ und ein gelungener Einstieg …“

„Am spannendsten fand ich den Zeitzeugenbericht; dieser hat mich den ganzen Tag bewegt.“

„Die Inhalte haben mich zum Überdenken so mancher Selbstverständlichkeit bewegt.“

„Ich habe durch das Projekt Fluchtpunkte eine neue Wahrnehmung von Freiheit erfahren.“

Dieser wirklich gelungene Projekttag des Veranstalters Multivision wurde von der Bundesstiftung Aufarbeitung unterstützt und durch die Fachgruppen Geschichte und Politik der Handelslehranstalt Hameln vor- und nachbereitet.

 

Autroen: DE. EI