Die Öffis setzen ab 19.11.2020 mehr (Schul-)Busse ein

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern der HLA,

Abstand halten ist in Corona-Zeiten vor allem in den Schulbussen nicht immer leicht.

gez. Strahler, Schulleiter

 

++++ Pressemitteilung des Landkreises Hameln-Pyrmont vom 18.11.2020+++

Pressemitteilung

 

Verstärkerbusse für die Schülerbeförderung

 

Schon ab morgen (19.11.2020) werden sogenannte Verstärkerbusse im Landkreis Hameln-Pyrmont auf den Linien 10, 20, 28, 30 und 40 eingesetzt.  Die Ersatzbusse sollen die Linien stadteinwärts zum Schulbeginn zur ersten Stunde sowie die Rückfahrten nach der 6. Stunde entlasten.

Die Busse fahren nicht im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont (VHP), sodass die Fahrten auch nicht im Fahrplan der Öffis zu finden sind. Der Einsatz der Verstärkerbusse erfolgt im Auftrag des Landkreis Hameln-Pyrmont als Träger der Schülerbeförderung und ist mit der VHP abgestimmt.

 

Der Beauftragungszeitraum läuft zunächst bis auf weiteres für die regulären Schulwochen, d. h. montags bis freitags, Ferienzeiten sind davon ausgeschlossen.

Sollte es zu einem Wechsel an den weiterführenden Schulen - ab Klasse 5 - zu Szenario B oder C kommen, findet keine zusätzliche Beförderung statt. Erst bei einer Rückkehr in das Szenario A werden die Fahrten wiederaufgenommen.

 

„Es dürfen ausschließlich Schülerinnen und Schüler mit einer gültigen Schülerzeitkarte befördert werden. Alle anderen Fahrgäste müssen den regulären Linienverkehr der VHP nutzen“, betont Helge Levenhagen, Leiter des Schulamtes beim Landkreis Hameln-Pyrmont.

 

In den Ersatzbussen gibt es keine Stehplätze, die Beförderung darf nur im Sitzen erfolgen. Wenn ein Bus bereits vorzeitig besetzt ist, werden die letzten Zustiege unter Umständen nicht mehr angefahren.

Die Busse halten nur kurz zum Ein- und Austeigen und sind so getaktet, dass im Anschluss an den Verstärkerbus die reguläre Linie die Haltestelle anfährt. Wer den Verstärkerbus also verpasst oder keinen Platz findet kann auch mit der regulären Linie fahren. Hierbei ist jedoch beachtlich, dass die regulären Linienbusse der VHP bei Verkehrseinschränkungen nicht die Abfahrt der Verstärkerbusse abwarten müssen.

Schülerinnen und Schüler mit einer Einschränkung der Mobilität benutzen bitte weiterhin die Linienbusse der VHP.

 

Die Ersatzbusse sehen aus wie Reisebusse, haben aber mitunter keine digitale Anzeigefläche wie die Linienbusse der VHP, sind jedoch in jedem Fall als Schulbus gekennzeichnet.

 

Die Nummer der Linie und die Ausstiegshaltestellen sind großflächig von außen sichtbar an den Bussen angebracht, z. B. für Linie 10

 

Ausstiege nur an

Berliner Platz

Deisterstr. / Friedhof

Ostertorwall

Mühlenstraße / Rattenfängerhalle

Walkemühle / Vikilu

Bahnhof

 

Sofern andere Haltestellen das Ziel von den Schülerinnen und Schüler sind, sind die üblichen Linienfahrten zu nutzen.

 

Gemäß der Verordnung des Landes Niedersachsen sind Fahrgäste verpflichtet, an Haltestellen und im Bus einen korrekt sitzenden Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das Fahrpersonal hat sicherzustellen, dass Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz nicht befördert werden.

Zum Schutz der Gesundheit von Fahrgästen und Fahrpersonal erfolgt bei den Bussen, die noch nicht mit einer Fahrerschutzscheibe ausgestattet sind und sofern dies möglich ist, der Einstieg durch die hintere Tür. Die Busse werden zudem jeden Tag desinfiziert und gereinigt.

 

„Durch den Einsatz der Verstärkerbusse kann der direkte Kontakt insbesondere aufgrund der ausschließlich sitzenden Beförderung der Schülerinnen und Schüler jetzt deutlich minimiert werden“, erklärt Levenhagen abschließend. 

 

Fragen zu den Ersatzbussen können jederzeit an das Schulamt des Landkreises Hameln-Pyrmont unter Schulamt@hameln-pyrmont.de gestellt werden. 

 

Weitere Informationen:

Sandra Lummitsch

Pressesprecherin

Landkreis Hameln-Pyrmont

fon: 05151/903 9900

 

e-mail: sandra.lummitsch@hameln-pyrmont.de

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